Ministerpräsident Tillich würdigt Fleiß und Erfindergeist der sächsischen Metallindustrie

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat dem Sachsenmetall Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen e. V. am Freitag in Leipzig zu seinem 125jährigen Bestehen gratuliert.

Dabei würdigte er die Branche: „Fleiß und Erfindergeist, Ingenieurskunst und Fingerfertigkeit gehören traditionell zu uns Sachsen. Die Metallindustrie ist seit der Besiedelung und dem Beginn des Bergbaus eine tragende Säule unseres wirtschaftlichen Erfolges – gestern wie heute.“ Dabei sei es schon immer die ausgeprägte Leidenschaft der Menschen für neue Technologien und ihr handwerkliches Geschick gewesen, das Sachsen so weit voran gebracht hat. „Dass man auch schon früh verstand, seine Interessen gebündelt zu vertreten, zeugt einmal mehr von der Weitsicht und Findigkeit der Sachsen“, sagte der Ministerpräsident und gedachte der Unternehmer, die 1885 mit dem „Verband der Metallindustriellen im Bezirk Leipzig e. V.“ den ersten deutschen Metallarbeitgeberverband gegründet hatten.

Tillich ging in seiner Rede auch auf die aktuellen Herausforderungen ein: „Für weiteres Wachstum brauchen wir durchdachte Lösungen, wie wir den steigenden Fachkräftebedarf decken und unsere kleinen und mittleren Unternehmen stärken.“ Vor allem mit guter Bildung und einer innovationsorientierten Politik könne man dazu beitragen, Perspektiven und Wohlstand für zukünftige Generationen zu schaffen.

Sachsenmetall vertritt als Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie den größten sächsischen Industriezweig: Unternehmen aus Maschinenbau, Metallverarbeitung, Mikroelektronik, Optik und Fahrzeugbau sowie Gießereien.