Missstände in Dresdner Asylheimen

Drei Initiativen wollen die Stadt dazu bewegen, Asyl-Suchende in Wohnungen – und nicht in Wohnheimen unterzubringen.

Die Bedingungen für Asylsuchende in vielen Dresdner Wohnheimen sind nicht tragbar. Zu diesem Ergebnis sind am Donnerstag-Abend die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zu dem Thema gekommen. Dutzende Betroffene hatten zwei Stunden lang im Haus an der Kreuzkirche diskutiert.

Die drei Iniativen, die zu der Diskussion luden, prangern vor allem an, dass Wohnheime die Integration von Flüchtlingen behindern. Die SPD, die Grünen und die Linken waren vor wenigen Monaten mit einem Vorstoß zu einer Gesetzesänderung im Stadtrat gescheitert.

Der Dresdner Sozialbürgermeister ist der Diskussion trotz Einladung fern geblieben. Im wenigen Monaten wird der Stadtrat erneut über die Flüchtlings-Unterbringung abstimmen.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!