Mit allen Generationen zum Neustädter Frühstück

Das 4.Neustädter Frühstück zog am Sonntag Jung und Alt zur Heilig-Kreuz-Kirche in den Leipziger Osten.

Über 60 Stände ausgerichtet von Vereinen, Familien und Unternehmen aus dem Viertel luden ein zu Gesprächen und natürlich gab es ein unterhaltsames Frühstück.

Diese gut gekleideten Herrschaften fügten sich perfekt in das prachtvolle Ambiente. Sie schmückten das Fest mit dem Charme der Gründerzeit. Denn eben dieser soll in Neustadt wieder belebt werden. Alte Möbel nostalgische Saitenklänge: Eben „Gründerzeit erleben“. Wo wir auch schon beim Motto des Neustädter Frühstücks wären.

Interview: Iris Schmidt – Organisatorin

Kinder, Erwachsene, Familien, Freunde, Fremde – Ein multikultureller Mix mit einer kulinarischen Gemeinsamkeit: Frühstück unter freiem Himmel. Eine Tradition, die sozusagen historisch gewachsten ist.

Interview: Iris Schmidt – Organisatorin

Wo Kinder sind darf auch das Glücksrad nicht fehlen. Und wer das Glück nicht auf seiner Seite hatte, wurde von Clown Monello wieder aufgeheitert. Obwohl das mit der Würstchenkette nicht so recht gelingen wollte, wurde aus Luftballons und geübten Händen dafür ruck zuck ein schicker Pudel.

Apropos „geübte Hände“: Die gab es auch unter den jungen Musikern- Taste für Taste ertönten die schönsten Klänge im Musik-Pavilion.

Und damit sich die Mühe der Frühstücksmacher auch lohnt: Wird der schönste Tisch gekürt. Wer ist ein guter Gastgeber? Wer hat leckeres essen? Wer dekorierte fleißig?

Interview: Iris Schmidt – Organisatorin

Die Gastgeber waren alle nett und das Essen sah auch bei allen gut aus. Da hatte die Jury wohl die Qual der Wahl.

Quasi noch eine Wahl mehr, am Wahlsonntag. Der zog auch nicht unbemerkt am Neustädter Frühstück vorbei. Erst eine Fettschnitte, dann wurde gekreuzt: Und zwar nicht um sich für eine Partei zu bekennen sondern: Dagegen. Bei so einer Aufforderung wird schon mal ringsherum gekreuzt.

Über 60 Stände – da war aber Jemand fleißig! Wer hat denn das nur alles Aufgebaut? Kralis Crew! Da sitzen sie. Karli und seine starken Packer in ihrem persönlichen Stand. Die haben mit vollem Einsatz alles aufgestellt.

Und wie ließe sich Karlis Gesamtwerk wohl besser bestaunen als bei einer Rikscha-Fahrt? Ob zu Fuß, per Auto zu Roß oder mit der Rikscha. Nach dem Neustädter Frühstück sind alle vergnügt und gut unterhalten nach Hause gefahren.