Mit dem Opernball durch die Moskauer Nacht

Leipzig - Mit dem Opernball wirft Leipzigs  gesellschaftliches Großereignis so langsam seine Schatten voraus. Partnerstadt ist in diesem Jahr mit Moskau die russische Hauptstadt. Was die Besucher da alles zu erleben haben und wie sich die Metropole ein Jahr vor der Fußballweltmeisterschaft entwickelt – Wir waren vor Ort.

"Moskauer Nächte"  - unter dem Motto begrüßt Leipzig in diesem Jahr die russische Hauptstadt als Partnerstadt für den Leipziger Opernball. Die pulsierende Metropole mit über 12 Millionen Einwohnern ist das politische und wirtschaftliche Zentrum des Riesenreiches und soll dem Opernball russischen Glanz verleihen.

Zwischen beiden Städten besteht bereits seit 2014 ein Kooperationsvertrag, der eine intensive Zusammenarbeit in der Messearbeit, der Bildung und der Denkmalpflege vorsieht. Nun sollen durch den Opernball auch kulturelle Brücken geschlagen werden.

Eine Stadt im Wandel

Reich an Geschichte und Kultur hat sich Moskau gerade nach dem Zusammenfall der Sowjetunion rasch gewandelt. Das Bankenviertel mit seinen emporragenden Türmen ist da nur eine Facette von Vielen. In Zukunft soll Moskau weiter den Weg von überfüllten Straßen ohne Grün hin zu einer modernen urbanen Stadt gehen.

In den letzten 10 Jahren hat sich Moskau derart gewandelt, dass man es kaum wieder erkennt. Aus einer Buisness-City mit vielen Autos und einem massiven Verkehrsproblem entwickelt sich eine lebhafte Stadt, mit breiten Fußgängerwegen, vielen neuen Parks und Grünflächen. Dazu konnten einige kulturelle Einrichtungen wie Museen, Kinos und Galerien neu eröffnen und sich etablieren.

 

© Sachsen Fernsehen
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Deutsch-Russisches Moderatoren-Duo für den Opernball

Auf dem wohl berühmtesten Platz des Landes wurden zu Sowjetzeiten Militärparaden abgenommen und im Leninmausoleum dem Begründer der Sowjetunion gedacht. Heute ist der Rote Platz direkt neben dem Machtzentrum am Kreml ein Ort, an dem sich tausende Touristen tummeln und in das GUM, dem vormals größten Warenhaus Europas schlendern.

Beim Leipziger Opernball wird in diesem Herbst neben Kim Fisher auch Lenn Kudrjawizki durch den Abend führen. Der in Berlin aufgewachsene Schauspieler, Musiker und Regisseur hat es vor einigen Jahren bis nach Hollywood geschafft. Für den gebürtigen Russen ist die Verbindung Moskau-Leipzig eine ganz Natürliche.

Präsentiert wird der Leipziger Opernball auch in diesem Jahr wieder vom Automobilhersteller Porsche. Mit dem Werk im Leipziger Norden ist der Sportwagenhersteller seit Jahren Verbindungsglied zwischen beiden Ländern. Für den gebürtigen Leipziger und Russland-Chef Dr. Thomas Stärzel liegt sowohl im Opernball als auch beim Sportwagen eine gewisse Eleganz.

Am 4. November wird der rote Teppich auf dem Augustusplatz ausgerollt und die Gäste des Leipziger Opernballs können in die Moskauer Nacht eintauchen. Tickets für das gesellschaftliche Highlight im Veranstaltungskalender gibt es hier.

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