Mit DownSyndrom in der Coronakrise

Sachsen- Der kleine Oliver erblickte vor 4 Jahren das Licht der Welt. Bereits während der Schwangerschaft wurde der Mutter mitgeteilt, dass sich bei ihm Trisomie 21 ausgeprägt hat, auch Down-Syndrom genannt. Für die Eltern war schnell klar, dass sie den kleinen Mann dennoch auf die Welt bringen möchten. Vereinzelte Bedenken hat es allerdings gegeben.

Und Oliver hat sich in der Tat sehr gut entwickelt. Der 6-jährige Alexander, nimmt nicht einmal wahr, dass sein kleiner Bruder ein wenig anders ist. Anders wurde allerdings die Situation, als die Coronakrise Einzug hielt. Nicht nur, dass Oliver zur Risikogruppe gehört. Beide Kinder gingen anfangs zunächst noch gemeinsam in die Kita, doch dann kam Alexander in die Schule und es war zunächst nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Auch die Organisation von Olivers weiteren Logopädie-Stunden ist und war ein wichtiger Punkt. Die Familie zieht letztenendes sogar ein positives Fazit aus der aktuellen Situation. Ein seltener, aber erfreulicher Umstand.