Mit Fisch aus Sachsen ins neue Jahr

Mit Fisch aus Sachsen ins neue Jahr Neben Fondue, Raclette ist Fisch, insbesondere der Karpfen nach wie vor der beliebte Klassiker fürs Festessen an Silvester oder zu Neujahr.

Dabei ist die Zubereitung auch in Sachsen recht unterschiedlich. Je nach Geschmack kommt der Karpfen gebraten, gegrillt oder „blau“ auf den Tisch. Im Freistaat gibt es derzeit rund 60 hauptberufliche Teichwirtschaften und etwa 300 Nebenerwerbsbetriebe. Sie haben bis zum Jahresende rund 1 700 Tonnen Karpfen vermarktet.

„Mit seinen leicht verdaulichen Eiweißen, wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gehört Fisch zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Wer seinen Silvesterkarpfen oder seine Forelle dann noch in Sachsen kauft, kann sicher sein, eine hohe Qualität und absolute Frische auf seinem Tisch zu haben“, so der sächsische Agrarminister Frank Kupfer. „So gut wie alle Speisekarpfen, die im Freistaat verkauft werden, wurden auch hier produziert“, ergänzt er.

In Sachsen werden mehr als 8.000 Hektar Teichfläche naturschutzgerecht bewirtschaftet. Auch die ökologische Fischproduktion gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Nachdem 2008 erstmals ein sächsischer Teichwirt zertifizierte Biokarpfen verkauft hatte, bieten ab diesem Jahr bereits drei Unternehmen Biokarpfen an.

Etwa 70 Prozent aller im Freistaat zum Verzehr gezüchteten Fische sind Karpfen. Danach folgt die Forelle mit rund zwölf Prozent. Sachsens größte für die Karpfenzucht wirtschaftlich genutzte Region ist die Oberlausitz mit insgesamt über 1.000 Teichen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch liegt in Deutschland bei 14,3 Kilogramm, wovon Süßwasserfische wie Karpfen und Forelle aber nur etwa ein Zehntel ausmachen.

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