Mit Kimme und Korn das Ziel anvisiert

Burgstädt. Beim Königsschießen wurden in Burgstädt die Schützenkönige für 2008 ermittelt. Parallel dazu gab es den Landesschützentag.

Burgstädt (UW). Rund 386 Delegierte aus 355 Mitgliedsvereinigungen und 14 Sportschützenkreisen beteiligten sich am Landesschützentag in Burgstädt. Parallel dazu wurde das Landeskönigsschießen der Sächsischen Schützen mit Luftgewehr und Luftdruckpistole durchgeführt.

Beim Landeskönigsschießen wurden 20 Schuss ohne Probe in 30 Minuten geschossen. Nur der allerbeste Schuss jedes Teilnehmers, nach Tausendstel ausgemessen, ging in die Wertung ein. Zu den Schützen gehörten auch die beiden Leipzigerinnen Ines Dittebrandt (r.) und Marie Dietrich, deren Schießen hier vom Schießstandchef Claus Hornung aus Chemnitz aufmerksam beobachtet wird.

„Die Damen sind bei den Schützen in der Minderheit“, sagte Angela Sättler, Landesdamenleiterin des Sächsischen Schützenbundes. „Nur rund 20 Prozent der Schützen sind weiblich.“ Ihren Worten nach ist es schwer, Mädchen für den Schießsport zu begeistern. Haben diese jedoch ihr Herz dafür entdeckt, dann frönen sie länger der Sportart als viele männliche Schützen. Als Jungschützenkönig wurde Christoph Ritter aus Schildau geehrt, Landesschützenkönig ist Thomas Schlicht aus Hoyerswerda und mit dem Titel Königin darf sich Martina Parthum aus Gersdorf schmücken.