Mit neuer App staufrei durch Dresden

Dresden - Die Smartphone-App UMA-Navigation wurde am Montag in der Gläsernen Manufaktur in Dresden vorgestellt. Das von der Wolfsburg AG entwickelte Programm ist frisch für die Stadt angepasst worden und soll Autofahrern den Verkehr erleichtern. Weniger Staus und besserer Verkehrsfluss, so das Versprechen. Die App erfasst alle UMA-Nutzer auf einer Route und nutzt einen speziellen Schwarmalgorithmus zum Berechnen der aktuellen Verkehrslage, die dann wiederum alle Nutzer erhalten. Dabei werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder gespeichert.

Nicht nur für den Verkehr ist die App von Nutzen. Auch die Suche nach freien Plätzen in Parkhäusern wird optimiert. 32 Parkhäuser und -flächen mit insgesamt 7800 Stellplätzen werden von der App erfasst. In den nächsten Wochen kommen über Software-Updates weitere Funktionen hinzu. So soll eine Mitfahr-Unterstützung die Bildung von Fahrgemeinschaften erleichtern. Weiterhin wird die App Informationen zu Ladesäulen für Elektrofahrzeuge anzeigen.

Das Thema Elektrofahrzeuge war auch ein wichtiger Bestandteil des Mobilitätskongresses „Next Drive“, der im Anschluss in der Gläsernen Manufaktur stattgefunden hat. Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen, bescheinigte den E-Autos die Zukunft. Er räumte mit dem Vorurteil auf, dass Elektrofahrzeuge vom Markt nicht angenommen werden. Neueste Ergebnisse zeigen, dass besonders China und Norwegen verstärkt die neue Technik nutzen. Der Verbrennungsmotor wird bleiben, gleichzeitig muss die Elektrifizierung vorangetrieben werden, so Fiebig. Dresden soll zu einer Vorzeigestadt werden, mit der die Innenstadt und die Sehenswürdigkeiten auch autonom, also voll automatisiert, erfahren werden können. Für das Jahr 2025 sieht Fiebig die E-Mobilität als Weltmarktführer.