Mit Zauberflöte Grünauer Kultursommer 2011 eröffnet

Mit einer Chorfassung der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ wurde am vergangenen Freitag der diesjährige Grünauer Kultursommer eröffnet. +++

In die Rollen von Pamina, Tamino, Papagena und Papageno schlüpften erneut die Sänger des Ökumenischen Kinder- und Jugendchores der Grünauer Kirchgemeinden Paulus und St. Martin. Der Chor wird in diesen Tagen zehn Jahre alt.

Für Sänger, Initiatoren und Unterstützer fand Pfarrer Matthias Möbius als Hausherr in der gastgebenden Evangelisch-Lutherischen Pauluskirche eingangs dankende Worte. Die Grüße der Stadtverwaltung überbrachte Rita Werner vom Kulturamt.

Dann ging es los mit dem bekannten Singspiel, das von Liebe und Menschlichkeit handelt. Das Publikum konnte, wie immer, die Texte mitlesen. Chorleiterin Elke Bestehorn, zugleich Kantorin der Paulusgemeinde, hatte in diesem Jahr eine besondere Idee: Das Publikum sollte an den bekannten Stellen mitsingen. Insbesondere bei der Arie des Papageno „Der Vogelfänger bin ich ja“ und seinem schmachtendes „Ein Männchen oder Weibchen“ tat es das ausgiebig.

Die Kinder und Jugendlichen waren mit vollem Elan bei der Aufführung. Begeisterter Beifall auf offener Szene und natürlich am Ende waren der Dank des Publikums für diese Leistung.

Anschließend wurde nach einem Sektempfang, den die Johanniter-Hilfsgemeinschaft unterstützte, im Garten der Pauluskirche weitergefeiert, gesprochen, das Johannisfeuer beobachtet und der Klezermusik mit dem Ensemble „KlezzKavice“ gelauscht. Den Abschluss des gelungenen Abends bildete ein Nachtgebet.

Von Karin Färber, Bürgerredakteurin