Mitführpflicht von Warnwesten beantragt

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr setzt sich für die bundesweite Mitführpflicht in Kraftfahrzeugen ein. Der Antrag wurde Mittwochvormittag eingereicht. Staatsminister Morlok unterstützt den Antrag. +++

SMWA setzt sich für bundesweite Mitführpflicht in Kraftfahrzeugen ein

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat heute einen Antrag zur bundesweiten Einführung von Warnwesten für PKW eingereicht. Der Antrag soll auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz behandelt werden, die am 10. und 11. April 2013 in Flensburg stattfindet.

Staatsminister Sven Morlok: „Es geht dabei vor allem um die Erhöhung der Sicherheit. Warnwesten können Leben retten: Durch auffällige Warnkleidung wird das Risiko minimiert, beim Verlassen des Fahrzeuges angefahren zu werden. Das beweisen Unfallstatistiken aus Ländern, die eine allgemeine Warnwestenpflicht bereits eingeführt haben. Eine Warnwestenpflicht bedeutet ein großes Plus an Sicherheit zu einem äußerst geringen Preis.“

Der Antrag des SMWA sieht vor, in mehrspurigen Kraftfahrzeugen künftig mindestens eine Warnweste verpflichtend mitzuführen. Beim Verlassen des Fahrzeugs nach einem Unfall, bei einer Panne oder ähnlichen Ereignissen muss die Warnweste angelegt werden. Wenn die Verkehrsministerkonferenz dem Antrag zustimmt, ist anschließend ist der Bund gefordert, den Vorschlag detailliert umzusetzen.

In Österreich wurde die Warnwestenpflicht 2005 eingeführt. Die Verkehrsunfallstatistik für die Republik Österreich belegt, dass die Unfallzahlen bei ausgewählten Unfalltypen (Auffahrunfälle auf stehende Objekte und Fußgängerunfälle jeweils auf Autobahnen und Schnellstraßen) seither deutlich zurückgegangen ist.

Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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