Mitte Dezember rollt die Weißeritztalbahn wieder

  Der 13. Dezember dürfte für alle Eisenbahnfans ein vorzeitiges Weihnachtsfest werden. Denn an diesem Tag nimmt die traditionsreiche und vom Hochwasser 2002 zerstörte Weißeritztalbahnen Betrieb wieder auf. Die Tickets für die Eröffnungsfahrt sind schon so gut wie ausverkauft.

  Am Bahnhof Rabenau laufen die letzten Arbeiten für die Instandsetzung der Weißeritztalbahn. Bauleiter Mirko Froß vom Betreiber, der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, ist zuversichtlich, dass zum angesetzten Termin die restlichen Arbeiten abgeschlossen sind. 

  Die Gleise der Weißeritztalbahn waren vom Jahrhunderthochwasser 2002 völlig zerstört worden. Doch der Wiederaufbau verzögerte sich lange. Ende 2002 wurde aus Spendengeldern ein kleines Teilstück wiedererrichtet und eröffnet. Jetzt folgt der Rest der Strecke.

  Auch die Mitarbeiter der neuen Bahnlinie waren diese Woche schon mal vor Ort um sich die neue Strecke anzusehen. Rund 20 Mitarbeiter setzt die SGD bei der Weißeritztalbahn ein. Viele von ihnen fuhren schon vor der Flut auf der Strecke mit. 

  Auch im Bahnhof Freital Hainsberg laufen noch Restarbeiten: Die Gleise müssen gestopft, gerichtet und verschweißt werden. In drei Wochen sollen dann wieder Züge über diese Gleise rollen. Auf dem Bahnhof warten die historischen Bahnen auf ihren neuen Einsatz. 

  Eine einfach Fahrt auf der kleinen Bimmelbahn zwischen Hainsberg und Dippoldiswalde wird 7 Euro kosten, auch die Netzkarten vom VVO gelten auf der Strecke. Ab Sonntag, dem 14. Dezember sind dann planmäßig sechs Zugpaare pro Tag im Einsatz.

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