„Mittelstandsbarometer“: Sachsens Unternehmen stark von Krise betroffen

Nur noch jedes dritte Mittelstandsunternehmen im Freistaat sieht sich im Markt gut aufgestellt. Das geht es aus dem „Mittelstandbarometer“ der Prüfungsgesellschaft „Ernest & Young“ hervor. Der Trend zeigt in Sachsen damit klar nach unten. +++

Statt 42 Prozent im Januar 2012 äußern sich aktuell nur noch 34 Prozent rundum positiv. Und der Anteil derer, die ihre Geschäftslage als schlecht bezeichnen, ist drastisch gestiegen: Von neun auf 29 Prozent. Im Bundeslandvergleich liegt Sachsen damit an vorletzter Stelle – nur das Saarland ist noch pessimistischer. Grund sind die anhaltenden und drohenden Krisen in Südeuropa.

Immerhin: Mehr als jeder dritte Mittelständler setzt auf Verbesserung der Geschäftslage. Der Anteil derer, die mit einer Verschlechterung rechnen, liegt mit 13 Prozent deutlich niedriger. Insgesamt kalkulieren die Befragten für das kommende Halbjahr mit einem leichten Umsatzplus von 0,8 Prozent.

Im Rahmen der Studie wurden 150 Unternehmen in Sachsen befragt. Deutschlandweit waren es 3.000 Firmen im Mittelstand. Befragt wurden nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen mit 30 bis 2.000 Mitarbeitern.

+++ Den kompletten Bericht zum Mittelstand in Sachsen finden Sie hier. +++