Mittelstandsstabilisierungsprogramm sichert 5.800 Arbeitsplätze

Eine positive Bilanz des Mittelstandsstabilisierungsprogramms zog heute in Dresden der sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: „Das Programm hat einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des sächsischen Mittelstandes in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geleistet. Die Unternehmen konnten sich auch auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise weiterhin Kredite besorgen. Der Freistaat hat damit eine Kreditklemme in Sachsen wirkungsvoll verhindert. Über 5.800 Arbeitsplätze konnten unterstützt werden.“

In den Jahren 2009 und 2010 wurden aus der Wirtschaft insgesamt 141 Anträge mit einem Kreditvolumen von 44,8 Mio. € bewilligt. Die Anträge wurden von den Unternehmen überwiegend in Zusammenarbeit mit Sparkassen und Genossenschaftsbanken eingereicht. Der Großteil der Anträge und Bewilligungen stammt aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Metallbearbeitung sowie anderer verarbeitender Gewerbe.

Ende 2008 wurde das sächsische Mittelstandsstabilisierungsprogramm zur Abmilderung der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Ergänzung zum Landesbürgschaftsprogramm eingerichtet. Damit wurden Kreditinstitute in die Lage versetzt, Betriebsmittelkredite an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Angehörige der freien Berufe auszureichen, auch wenn sie keine adäquate Refinanzierung am Kapitalmarkt erhalten konnten. Dafür stellte die Sächsische Aufbaubank den Hausbanken Darlehen von 20.000 Euro bis 5.000.000 Euro mit bis zu 90%iger Bürgschaft zur Verfügung.