Mobilfunkrevolution in Chemnitz

Mit fast jedem modernen Handy kann man mittlerweile nicht nur telefonieren, sondern auch problemlos das Internet nutzen.

Doch der bisherige UMTS-Standard, der für die Datenübertragung eingesetzt wird, soll bald durch eine neue Technologie abgelöst werden: LTE, kurz für Long Term Evolution.

Die Mobilfunk-Revolution ist heute in Chemnitz angekommen. Vertreter von Nokia Siemens, E-Plus, Mugler und der TU Chemnitz gaben das Startsignal für das LTE Kundenlab.

Drei LTE-Basisstationen sind auf dem Gelände der Universität verteilt. Dazu erhalten rund 200 Studenten und Bedienstete Geräte um den neuen Mobilfunk zu testen.

Interview: Prof. Dr. Ulrich Heinkel – TU Chemnitz

Diese Nutzerdaten werden dann wissenschaftlich ausgewertet, um LTE für den zukünftigen Kunden zu optimieren. Das der Mobilfunk der 4. Generation jetzt schon funktioniert, wurde eindrucksvoll bewiesen. Ein Mitarbeiter der TU Chemnitz fuhr mit einem Segway über das Hof der Uni.

Seine gefilmten 3D-Bilder wurden live über LTE in den Veranstaltungsraum übertragen.

Die neue Technologie arbeitet sehr viel effizienter als die derzeitige Mobilfunk-Generation.
Außerdem ist eine viel höhere Download-Rate von Daten möglich.

Interview: Dr. Ingo Goldenberg – Geschäftsbereichleiter Nokia Siemens Networks

Die Anwendungen für die neue Mobilfunk-Technologie stecken noch in den Kinderschuhen.
Ein Prototyp eines Tablet-PC mit integriertem LTE-Modem ermöglicht eine Direktübertragung von Videos.

An der TU Chemnitz wird außerdem an der Übertragung von Daten zwischen fahrenden Autos geforscht. Diese soll einmal in Zukunft helfen schwere Verkehrsunfälle zu verhindern.

Die Wissenschaftler setzen ihre Hoffnungen bei der Umsetzung des Projektes auf die neue Mobilfunk-Generation.

Egal wie wir in Zukunft kommunizieren, an LTE wird dabei kein Weg vorbeiführen.

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