Modellprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ wird weiterentwickelt

Auf Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und FDP hat heute der Sächsische Landtag einstimmig die Weiterentwicklung des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ beschlossen. +++

Das Projekt ist eine Kooperation von Grundschulen, des Verbandes deutscher Musikschulen sowie zahlreichen Musikschulen. „In den vergangenen Jahren hat sich „Jedem Kind ein Instrument“ nachweisbar erfolgreich entwickelt. Es stößt auf große Resonanz und Interesse bei Kindern und Eltern“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Aline Fiedler heute in ihre Landtagsrede. „Das Besondere ist, dass es sich nicht auf das Musikhören beschränkt, sondern die Kinder selbst Musik machen können. Durch das spielerische Ausprobieren von verschiedenen kindgerechten Instrumenten lernen die Erst- und Zweitklässler nicht nur die gesamte Bandbreite kennen, sondern auch das Instrument, welches ihnen am meisten liegt. Sie bekommen ein Gefühl für Takt und Rhythmus und machen Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen Kindern“, so Fiedler weiter.

 Mit dem heutigen Landtagsbeschluss wird „Jedem Kind ein Instrument“ nicht nur fortgeführt, sondern weiterentwickelt. „Für uns ist es wichtig, das Projekt nachhaltig in Sachsen zu verankern und in Zukunft die Anzahl von Musikschulschülern oder Musikvereinsmitgliedern zu erhöhen. Durch die enge Kooperation zwischen den beteiligten Musikschulen, Grundschulen und Musikvereinen soll die Freude an der Musik gefördert und die Kinder zum Erlernen eines Instruments begeistert werden“, so Aline Fiedler abschließend.

 
Hintergrund:

Sachsen hat das Modellprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ 2009 eingeführt. Zunächst mit 350.000 Euro pro Jahr gefördert, hat sich die Unterstützung nunmehr auf 425.000 Euro erhöht. Etwa 2.200 Kinder aus der ersten und zweiten Klasse an über 50 Schulen nehmen derzeit an diesem Projekt teil. Nach 3,5 Jahren Projekterfahrung liegt inzwischen auch der erste Evaluationsbericht der Hochschule für Musik Leipzig vor.

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages