Modellprojekt Videoüberwachung an Containerstandplätzen abgeschlossen

Überwacht  wurden die Wertstoffcontainer-Standplätze vor der Friedenskirchean  der Wernerstraße und am Achtbeeteweg, da diese häufig verschmutzt waren.

Vom  4.  April  bis  zum  1.  September  dieses  Jahres  führte das Amt für Stadtgrün  und  Abfallwirtschaft an zwei Wertstoffcontainerstandplätzen ein Modellprojekt  zur  Videoüberwachung  durch.  Ziel war es zu prüfen, ob die immer wieder auftretenden Verschmutzungen und Fehlnutzungen der Standplätzedurch  die  Videoüberwachung  reduziert  werden könnten.
Die Ergebnisse des Modellprojektes  wurden heute dem  Ausschuss   für   Umwelt   undKommunalwirtschaft vorgestellt. Überwacht  wurden die Wertstoffcontainer-Standplätze vor der Friedenskirche an  der Wernerstraße und am Achtbeeteweg, da diese häufig verschmutzt waren
und  dort die notwendigen technischen Voraussetzungen gegeben waren. In den 157   Tagen   Videoüberwachung  wurden  an  beiden  Plätzen  insgesamt  507 Fehlnutzungen   festgestellt,   davon   62  Nebenablagerungen,  419  andereVerstöße, wie Benutzung außerhalb der Nutzungszeiten oder Fehlbefüllung der Container, 15 missbräuchliche Nutzungen durch Gewerbetreibende, 7 Fälle vonPapierdiebstahl  und  4  Fälle  von  mutwilliger  Zerstörung,  davon einmal Brandstiftung.

Im    Ergebnis    des    Modellprojektes  konnten   einige   interessante Schlussfolgerungen gezogen  werden.
Trotz  Videoüberwachung  wurden  die  Standplätze  weiter rege genutzt, die Mehrheit  der  Nutzer  entsorgt  die  Verpackungsabfälle  ordnungsgemäß und   empfindet   die   Videoüberwachung   als  sinnvoll.  Verschmutzungen  durch Nebenablagerungen   oder  Containerüberfüllung  sowie  die  missbräuchlicheNutzung  der Standplätze durch Gewerbetreibende ging an diesen Standplätzenebenso  zurück  wie  an denen in der näheren Umgebung. Eine häufige Nutzungder Standplätze wurde an Sonnabendnachmittagen festgestellt.

Künftig sollen deshalb  die  Nutzungs- und auch die Leerungszeiten der Container besser anden Bedarf der Dresdner angepasst werden.
Aufgrund  des  hohen  technischen  und  personellen Aufwandes, der für eine dauerhafte  Videoüberwachung  notwendig  wäre, wird die Videoüberwachung an Wertstoffcontainerstandplätzen nicht weitergeführt.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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