Möglicherweise Revision im Mundwasser-Mord-Prozess

Der Verteidiger des 43-jährigen Beschuldigten will eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge erreichen.  Sein Mandant war vor einer Woche wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt wurden. +++

Der Prozess um den Mord an einem 66-Jährigen im Pflegeheim in der Waldstraße wird möglicherweise neu aufgerollt. Wie ein Sprecher des Landgerichts bestätigte hat der Verteidiger des Angeklagten Revision eingelegt. Der 43-Jährige Beschuldigte war vor einer Woche wegen Mordes zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Zuvor hatte er gestanden seinen bettlägerigen Zimmergenossen im November letzten Jahres mit Mundwasser übergossen und angezündet zu haben. Das Opfer starb wenige Tage später im Krankenhaus. Ein Gutachter hatte dem alkoholkranken Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit bescheinigt. Die Verteidigung forderte fünf Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge.