Mogelpackung von ver.di

Die Debatte über den Haustarifvertrag für die Angestellten der Stadtverwaltung ist bereits eine Woche vor der eigentlichen Abstimmung voll entbrannt.

Die Gewerkschaft ver.di legte am Mittwochabend einen neuen Vorschlag auf den Tisch. Darin wurde, wie von der CDU gefordert, der Kündigungsschutz für die Gewerkschaftsmitglieder herausgenommen. Allerdings enthält er eine Wochenarbeitszeit von 38 und nicht wie bisher gefordert 36 Stunden. Auf die Stadt kämen dadurch erhebliche Mehrkosten zu. Die Chemnitzer FDP spricht in diesem Zusammenhang von einer nicht hinnehmbaren Mogelpackung der Gewerkschaft ver.di.