Moritzburger Chinese grüßt wieder

Ni Hao das heißt hallo auf chinesisch. Und ein Chinese grüßt derzeit die Gäste und Besucher und Besucher des Moritzburger Schlosses.

Das tat er schon vor Jahren auf dem Dach des Fasanenschlösschens – Dann war er verschwunden- jetzt ist er wieder aufgetaucht

Das Fasanenschlößchen unweit des Schlosses Moritzburg. Ganz oben auf dem Dach die Figur des kopfnickenden Chinesen – eine Kopie allerdings. Die originale Figurengruppe – ein chinesischer Würdenträger und sein Diener – ist seit heute wieder zu bewundern – vorerst direkt am Eingang des Schlosses – in der Wagenhalle.
Seit Ende des 18. Jahrhunderts grüßte der Chinese mit einem Kopfnicken schon von weitem den Kurfürsten und seine Gäste – wenn sie sich dem Fasanenschlösschen näherten. Bis 1976, dann wurde er zum Zweck der Restaurierung entfernt – und später dem Eigentümer – den Wettinern – ausgehändigt.
120 Tausend Euro soll die Figurengruppe kosten. 25 Tausend Euro sind schon an Spenden eingegangen – 40 Tausend kommen aus dem Ankaufsetat der Schlossbetriebe – weitere 55 Tausend Euro will man nun innerhalb eines Jahres noch zusammenbringen
Noch bis Ende März nächsten Jahres können die Besucher den hölzernen Chinesen im Eingangsbereich des Schlosses zum Nicken bringen – dann wird er im Besucherzentrum am Fasanenschlößchen , das am 1. April eröffnet – seinen endgültigen Platz finden.
Das Fasanenschlößchen ist noch bis Ende Oktober – und das Schloss Moritzburg ganzjährig für Besucher geöffnet. 

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