Moritzburger zanken sich um Pferdeäpfel

In der kleine Gemeinde Moritzburg gibt es viele Attraktionen. Das Schloss Moritzburg, das Fasanenschlösschen, der Leuchtturm und auch die Pferde gehören mit dazu. Und die scheinen in Moritzburg zum Problem zu werden.

Die kleine Gemeinde hat ein großes Problem: Pferdeäpfel. Fallen die doch täglich auf das Pflaster, wenn die Kutscher ihre Runden fahren. Der Gemeindeverwaltung reicht es jetzt. Sie will, dass die Pferde ihr Geschäft in ein Säckchen machen. Doch mit diesem Vorschlag trifft die Gemeinde bei den Kutschern nicht auf Gegenliebe.

Dass der Pferdemist das Ortsbild verschandelt, das wissen die Kutscher. Schließlich sammeln sie die Pferdeäpfel am Standplatz schon lange ein. Die Äpfel während des Fahrbetriebes aufzukehren, wäre zu gefährlich. Doch der Gemeinde stinken nicht nur die Tretmienen auf dem Pflaster.

Die Kutscher plädieren deshalb für eine Wasserleitung am Stellplatz, so dass die Straße abgespritzt werden kann. Doch das passt wiederum der Gemeinde nicht.

Kutscher Bernd Haase hat unterdessen noch mehr auf dem Herzen und ist sich sicher, dass es nur eine Lösung gibt.

Ende Oktober wollen sich die Kutscher mit der Gemeindeverwaltung zusammensetzen und eine Lösung finden, die alle glücklich gemacht.

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