Morlok begrüßt Sonderforschungsprogramm Solarenergie

Wirtschaftsminister Sven Morlok hat das 100-Millionen-Programm der Bundesregierung für die Solarforschung begrüßt, teilte das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit mit.

„Ein Großteil der Mittel wird in Unternehmen in den neuen Ländern fließen, schon allein, weil die meisten innovativen Solarunternehmen hier ihren Sitz haben.“ Zusätzliche Investitionen in Forschung und Entwicklung seien „Grundvoraussetzung, um den Technologievorsprung zu halten und so die Wettbewerbsfähigkeit unserer Solarindustrie zu sichern.“

In wenigen Jahren soll Solarstrom voll wettbewerbsfähig sein und zu gleichen Preisen erzeugt werden wie andere Energiegewinnungsarten. „Das ist das Ziel des EEG – alternative Energiequellen bis zur Marktreife zu fördern.“ Um dies zu erreichen und die weiter sinkenden Einspeisevergütungen für Solarenergie zu kompensieren, sei intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit erforderlich. „Deshalb ist die Förderung der Solarforschung im Interesse aller, die Hersteller der Photovoltaikanlagen profitieren vom Knowhow und die Stromkunden von sinkenden Preisen,“ begründet Wirtschaftsminister Morlok.

Die Unternehmen der Solarbranche in Sachsen haben laut SMWA in den vergangenen Jahren rund 1, 25 Mrd. Euro investiert und damit 1.500 Arbeitsplätze gesichert und 2.700 neu geschaffen.