Morlok fordert Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden-Görlitz

„Zu Vernetzung und Zusammenarbeit gehören auch leistungsfähige Verkehrswege“, so der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok. +++

Staatsminister Sven Morlok hat heute in Dresden das Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum (PSWF) eröffnet. In seinem Grußwort sagte er: „Eine bessere Vernetzung Sachsens mit unseren polnischen Nachbarn ist eines der vorrangigen Ziele der sächsischen Wirtschaftspolitik. Die wirtschaftliche Vernetzung braucht aber auch leistungs- und zukunftsfähige Verkehrswege. Auf polnischer Seite ist man mit der Elektrifizierung schon wesentlich weiter, deshalb sollte nun ein entsprechender Anschluss ans sächsische Schienennetz mit Nachdruck vorangebracht werden. Ziel der sächsischen Staatsregierung ist eine durchgehende Elektrifizierung der Strecke von Dresden nach Görlitz. Wir brauchen eine Elektrifizierungsoffensive im Freistaat Sachsen. Die Strecke von Dresden nach Görlitz gehört ebenso dazu, wie die Verbindung zwischen Chemnitz und Leipzig.“

Auf dem PSWF treffen sich zum neunten Mal Vertreter aus Unternehmen und aus den Wirtschaftsministerien beider Länder. Leitthema in diesem Jahr ist die Energieeffizienz in Gebäuden.

„Die Energiepolitik wird auf europäischer, auf nationaler, und auch auf sächsischer Ebene immer wichtiger“, so Sachsens Wirtschaftsminister. „Eine nachhaltige Energiewirtschaft, bezahlbare Preise, und der rationelle und sparsame Umgang mit Energie werden künftig eine Schlüsselrolle spielen. Dabei kommt es darauf an, nicht nur grenzüberschreitend zu denken, sondern auch zusammenzuarbeiten.“

Auf dem Programm des PSWF stehen Fachvorträge und Workshops zum Thema Energieeffizienz, von der energetischen Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden über praktische Beispiele für Passivhaus-Gebäude bis hin zu neuen Technologien, mit denen Energie gespart und die Effizienz von Energieanlagen verbessert werden kann.

Wichtigstes Ziel des PSWF sind der Aufbau und die Pflege von grenzübergreifenden Kontakten und die Vernetzung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen, um das Entwicklungspotential von sächsischen und polnischen Unternehmen zu steigern.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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