Morlok kritisiert „Digitale Agenda“ der Bundesregierung

Die am Mittwoch beschlossene „Digitale Agenda“ der Bundesregierung bezeichnet Sachsens Staatsminister Sven Morlok (FDP) als enttäuschend und ungeeignet zur Erreichung der Breitband-Ziele bis 2018. +++

„Herausgekommen ist ein Papiertiger mit unverbindlichen Programmpunkten, Steuerungskreisen, nationalen Gipfeln und Dialogforen. So erobert man „Neuland“ nicht. Ich erwarte vom Bund konkrete finanzielle Zusagen für Unternehmen und Kommunen. Der Bund kann sich ein Beispiel am Freistaat nehmen: hier werden bereits Förderbescheide ausgereicht.“, so Morlok.

Im Rahmen der 2013 beschlossenen Digitalen Offensive Sachsen (DiOS) stehen bis zu 200 Millionen Euro für den Ausbau von hochleistungsfähigen Breitband-Internetverbindungen in Stadt und Land zur Verfügung. Dieses Jahr hat der Freistaat eine Beratungsstelle für die DiOS eingerichtet. 

Quelle: SMWA