Morlok reist nach Kazan und Moskau

Sachsen will seine guten wirtschaftlichen Kontakte zur russischen Republik Tatarstan weiter vertiefen.

Mit mehr als 30 Unternehmensvertretern reist Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) von Montag (18.10.) bis Mittwoch (20.10.) in die Hauptstadt Kazan. Zum Abschluss seiner Reise wird Minister Morlok in Moskau die United Aircraft Corporation UAC besuchen, um sich mit Präsident Alexej Fedorov über den Stand gemeinsamer Projekte in der Luft- und Raumfahrt auszutauschen.

Auf dem Programm in Kazan stehen Wirtschafts- und Technologieforen sowie die Besichtigung eines bereits erfolgreichen sächsisch-tatarischen Joint Venture in Kazan. Darüber hinaus wird Minister Morlok Gespräche u. a. mit dem tatarischen Premierminister Ildar Khalikov und dem Generaldirektor der Tatneftekhiminvestholding Rafinat S. Yarullin führen.

„Tatarstan gehört zu den innovativsten Regionen in Russland und hat damit einen ganz besonderen Stellenwert in der sächsischen Außenwirtschafts-politik“, so der Wirtschaftsminister vor seiner Abreise. „Tatarstan modernisiert vor allem seine Automobilindustrie, den Maschinen- und Anlagenbau sowie seine Erdöl verarbeitende Industrie. Wir sehen guten Chancen für sächsische Unternehmen mit ihrem speziellen technologischen Know-how. Dieser Besuch soll die bisher schon erfolgreiche Kooperation weiter ausbauen, wir laden aber auch zu Messen und Fachkongressen nach Sachsen ein.“

Wirtschaftsminister Morlok war bereits im Juli dieses Jahres in Tatarstan, um in der Sonderwirtschaftszone Alabuga das größte Joint Venture eines sächsischen Unternehmens in Russland einzuweihen. Das gemeinsame Unternehmen des russischen Erdölkonzerns Tatneft und der zur sächsischen Preiss-Daimler-Gruppe gehörenden P-D Glasseiden GmbH Oschatz – die P-D Tatneft-Alabuga Fiberglas GmbH – wird pro Jahr 21.000 t Glasfasererzeugnisse herstellen.