Morlok zu Kauf des Qimonda-Areals: “vielversprechendes und zukunftsweisendes Zeichen“

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) freut sich darüber, dass Investitionsentscheidung von Infineon erfolgreich war. +++

Infineon hat die Immobilien und Fabrikationsanlagen vom Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG erworben, wie das Unternehmen heute bekannt gegeben hat.

Sachsens stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP): „Der Kauf des QIMONDA-Areals durch Infineon setzt ein vielversprechendes und zukunftsweisendes Zeichen für den Mikroelektronik-Standort Dresden. Ich freue mich sehr darüber und sehe darin eine wesentliche Voraussetzung, damit Dresden künftig eine noch gewichtigere Rolle in der ambitionierten Wachstumsstrategie des Konzerns spielen kann.  Die Staatsregierung hat die Investitionsentscheidung von Infineon intensiv begleitet. Ich freue mich, dass unsere Anstrengungen erfolgreich waren. In zentralen Wachstumsfeldern der Zukunft, wie Mobilität, Energieeffizienz und Sicherheit, kommen gerade auf die Mikroelektronik neue Herausforderungen zu. Sachsen verfügt hier im internationalen Standortwettbewerb gerade mit seinem ingenieurtechnischen Know-how über gute Voraussetzungen. Der heutige Tag zeigt mir, dass der Standortort Dresden auch bei zukünftigen Investitionsentscheidungen gut im Rennen ist.“

Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer: „Mit Infineon hat sich ein starkes europäisches Halbleiterunternehmen als Käufer gefunden, das in unmittelbarer Nachbarschaft zur Qimonda-Immobilie bereits beste Erfahrungen mit dem Standort Dresden gesammelt hat. Der Verkauf ist ein sehr erfreuliches Zeichen für den Mikro- und Nanoelektronikstandort Sachsen. Nun ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, dass in der Immobilie möglichst bald wieder Dresdner Halbleiterprodukte entstehen können. Auch die Forschungseinrichtung Fraunhofer Center Nanoelektronische Technologien (CNT) erhält nun die Chance, seine Unterbringung auf eine langfristig gesicherte Grundlage zu stellen. Als Wissenschafts- und Technologieministerin danke ich daher dem Insolvenzverwalter, Herrn Dr. Jaffè, und dem Vorstandsvorsitzenden der Infineon Technologies AG, Herrn Bauer, sowie allen, die am Zustandekommen dieses Verkaufs engagiert mitgewirkt haben.“

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