Mukoviszidose-Zentrum bündelt medizinisches Fachwissen

In Dresden wurde am Freitag das Universitäts-Mukoviszidose-Zentrum eröffnet. Es ist das einzige in den neuen Bundesländern. +++

Die Finanzierung wird durch die Christiane-Herzog-Stiftung möglich, so konnten zusätzliche Stellen für Ärzte und Mitarbeiter geschaffen werden.

Interview im Video mit Dr. Jutta Hammermann, Leiterin Universitäts-Mukoviszidose-Zentrum

Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte, unheilbare Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper übermäßig Sekrete absondert. Betroffene haben Probleme mit dem Atem- und Verdauungstrakt, die ohne Behandlung lebensbedrohlich sind.

In Dresden gut aufgehoben fühlen sich der an Mukoviszidose erkrankte Lukas und sein Vater Heiko Grau. Dank des in Sachsen üblichen Screenings nach der Geburt wurde die Krankheit sofort erkannt und behandelt. 

Interview im Video mit Heiko Grau, Vater

Durch verbesserte Behandlungsmethoden liegt die Lebenserwartung für Mukoviszidose-Patienten in Deutschland heute bei 41 Jahren. Zur Zeit werden in Dresden 120 Patienten behandelt, zu gleichen Teilen Kinder und Erwachsene. Das macht Hoffnung und Lukas schmiedet bereits Pläne für die Zukunft. 

Interview im Video mit Lukas Grau, an Mukoviszidose erkrankt

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