Muldentalbahn wieder unter Dampf

Ein echtes Highlight startet an diesem Wochenende auf der Muldentalbahn zwischen Wolkenburg und Lunzenau:

In Erinnerung an die legendären mit Dampfloks bespannten Sandgüterzüge, von denen vor 25 Jahren der letzte auf dieser Strecke fuhr, verkehrt am Samstag die Dampfdraisine von Lutz Lochau aus Leipzig mit einer echten „Sandfuhre“.

Samstags und sonntags gibt es dann Personen-Sonderfahrten für interessierte Eisenbahnfreunde. Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt von Lutz Lochau und dem Limbach-Oberfrohnaer Eisenbahnverein. Die Limbacher Eisenbahnfreunde hatten in einer einwöchigen Knochenarbeit den Streckenabschnitt von Wildwuchs und umgestürzten Bäumen befreit. Die Deutsche Bahn hatte den regulären Verkehr auf der Muldentalbahn zwischen Glauchau und Großbothen nach der Flut 2002 eingestellt. Die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) hat die Muldentalbahn gepachtet, um die landschaftlich besonders reizvolle Strecke mit vielen Brücken und einem Tunnel vor Stilllegung und Abriss zu bewahren. Seitdem bemühen sich mehrere Vereine, zumindest auf Teilstrecken Draisinenbetrieb durchzuführen. So verkehrt an einigen Wochenenden im Jahr der Schienentrabi des Schwarzenberger Eisenbahnmuseums zwischen Rochlitz und der Göhrener Brücke.

Am übernächsten Wochenende (31. August/01. September) ist Lutz Lochau mit seiner Dampfdraisine auf der Werdauer Waldbahn zwischen Werdau West und Teichwolframsdorf unterwegs.

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