Musik, die unter die Haut geht – West Side Story an der Oper Leipzig

„America“, „Tonight“ oder auch „I feel pretty“ gehören wohl zu den bekanntesten Muical-Melodien der Welt. Sie alle stammen aus einem Musical, „West Side Story“ und erklingen ab dem 20. Juni auch auf der Bühne der Oper Leipzig.

Die Geschichte ist angelehnt an Shakespears Romeo und Julia, jedoch mit modernen Zügen. Der junge Amerikaner Tony, ehemaliger Anführer der Jets, verliebt sich in die junge Puertoricanerin Maria, die Schwester des Anführers der rivalisierenden Sharks. Durch diese Konstellation sind Konflikte vorprogrammiert. Ausgetragen werden diese auf der Straße, welche von den Bühnen- und Kostümbildnern Paul Zoller und Andreas Auerbach für die Bühne nachempfunden wurde.

Beim Bühnenbild ging es nicht darum, New York eins zu eins nachzuempfinden oder gar den Film von 1961 auf die Bühne zu übersetzen. Einzelne Elemente lassen die Metropole durchscheinen, lassen aber trotzdem auch die Möglichkeit offen, dass sich die Geschichte letztlich überall zutragen könnte. Und auch bei den Kostümen orientierte man sich an der heutigen Zeit.

Liebe, Eifersucht und Gewalt zwischen zwei Welten, verbunden mit den wunderschönen Liedern Bernsteins und den Choreografien von Mario Schröder, lassen diese spartenübergreifende Produktion wahrlich unter die Haut gehen. Premiere ist am 20. Juni, danach folgen noch neun weitere Vorstellungen während der aktuellen Spielzeit.