Musik und Tanz an den Kellerbergen

Penig. Die Außenanlagen der Kellerberge wurden mit einem Fest eingeweiht. Gleichzeitig erinnerte die Stadt mit der Feier an die Eröffnung des Gangsystems vor 30 Jahren.

Penig (UW). Volksfeststimmung an den Kellerbergen. Mit Musik und Tanz wurde die Wiedereröffnung der Anlage vor 30 Jahren gefeiert. Gleichzeitig konnte die neu gestaltete Außenanlage eingeweiht werden. Kräutergarten, Sitzgelegenheiten und vieles mehr entstanden in jüngster Zeit und komplettieren das Umfeld des Einganges zu den Kellerbergen.

Wie Annett Tomoscheit vom Heimat- und Geschichtsverein Penig sagte, sind im Garten hinter dem Huthaus viele Aktionen möglich. Unter anderem können wir den Schulen Kräuterführungen anbieten. Auch in den Kellerbergen selbst gibt es für Schulen Sonderangebote.

Laut Tomoscheit besitzt Penig die nördlichsten und größten Bierkeller Europas . Ein engagiertes Team von Bergführern und Vereinsmitglieder sorgen dafür, dass die gesamte Anlage gepflegt wird. 1927, zum Stadtfest, wurde das Gangsystem schon einmal der Öffentlichkeit vorgestellt. Dann gab es ein Auf und Ab. Mal waren die Kellerberge offen, mal wurden sie vergessen und waren zu.

„Vor 30 Jahren zur 750-Jahr-Feier sorgte ein Team des Kulturbundes dafür, dass die Kellerberge wieder begehbar gemacht werden“, sagte Bürgermeister Thomas Eulenberger. Später seien auch die legendären Kellerbergfeste gefeiert worden.

Seit 1993 versuchte die Stadt, die Anlage wieder zu öffnen. Zum Tag der Sachsen 1995 war es soweit. Die Besucher konnten die Unterwelt Penigs kennen lernen. Seit dieser zeit entstand ein neuer Eingang, neue Sanitäranlagen, das Huthaus und die Kaue. Weiterhin wurden neue Parkplätze geschaffen. Die Einweihung der neuen Außenanlagen bildet den Abschluss.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar