Musikalische Komödie zeigt Deutsche Erstaufführung von Lend me a Tenor – Otello darf nicht platzen

In der Musikalischen Komödie Leipzig wird derzeit eifrig geprobt. +++

Denn schon bald öffnet sich hier der Vorhang zur Deutschen Erstaufführung von „Lend me Tenor“. Nach der berühmten Boulevardkomödie „Otello darf nicht platzen“. Ursprünglich hatte sich auch die Wiener Volksoper um das Musical beworben. Den Zuschlag erhielt jedoch Leipzig.

Das Opernhaus in Cleveland, Ohio, steht kurz vor der Pleite. Als letzter Rettungsversuch wurde der Startenor Tito Merelli engagiert. Dieser kommt nicht nur zu spät, er setzt sich auch noch selbst außer Gefecht, als er die Magen-Tabletten mit Schlaftabletten verwechselt. Fälschlicherweise wird er sogar für tot gehalten. Was nun?

Max, der Assistent des Operndirektors sieht endlich seine Chance gekommen und springt kurzerhand ein. Keiner merkt es. Und so nimmt die Verwechslungskomödie ihren Lauf.

Oberspielleiter der Musikalischen Komödie, Volker Vogel, inszeniert das Musical nicht nur, er selbst spielt den Startenor Tito Merelli. Für den Choreographen und Co-Regisseur Giorgio Madia ist es das erste Mal, dass er an einer Leipziger Produktion mitwirkt, bei der darüber hinaus nicht nur das Ballett, sondern das gesamte Ensemble tanzen wird.

Andreas Rainer übernimmt die Rolle des Assistenten des Operndirektors, Max. Seine heimliche Verwandlung in den Startenor Merelli sorgt für viele witzige Momente. Dabei ist es gar nicht so einfach eine Komödie zu spielen.

„Lend me a Tenor! Otello darf nicht platzen“ ist eine spritzige Theaterpersiflage auf den Opernbetrieb. Eine Mischung aus italienischer Oper und amerikanischem Musical. Premiere feiert das Stück am 9. März. Und dann wird sich zeigen, wie die Geschichte ausgeht, wenn zwei angebliche und ein echter Startenor auf der Bühne stehen werden.