„Musketier-Plan“ – Veranstalter planen Comeback!

Leipzig - Mit einem Musketier-Plan will die Leipziger Veranstaltungsbranche wieder zurück in das Kulturleben finden. Dabei soll den potentiellen Besuchern die mögliche Angst vor dem Besuch genommen werden in der Pandemiezeit.

Existenzielle Not und eine Ungewissheit über die Zukunft plagen zahlreiche Mitglieder der  Kultur- und Veranstaltungsbranche im Freistaat. Viele Sachsen sehnen sich danach in ihrem Lieblingsclub, -Theater oder Cabarett wieder das kulturelle Leben genießen zu können.

In Leipzig hat sich nun ein Gemeinschaft der Veranstalter gegründet um über Lösungsansätze für Veranstaltungen in Pandemiezeiten zu diskutieren und sich auszutauschen. "Musketier-Plan" nennt sich die neue Idee. 

© Sachsen Fernsehen

Das soll mit einer Plakette geschehen, die zeigt welche Veranstaltungsorte dazu gehören. Ein hoffnungsvolles Beispiel für ein Konzert in Coronazeiten, spielte sich erst kürzlich in der Arena Leipzig ab. Tim Benzko und seine Band haben beim Restart 19 geholfen, wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse für die Veranstaltungsbranche zu liefern. Ein Test der Mut macht.

Die Veranstalter versichern, dass die Sicherheit der Gäste bei allen Planungen von größter Priorität sei. Jeder Veranstaltungsort, hat ein Eigenes, vom Gesundheitsamt bestätigtes Hygienekonzept. Trotz geringerer Besucherkapazität, haben Kulturstädten wie das Krystallpalast Variete  in Leipzig Probleme die Ränge zu füllen. Viele potentielle Besucher haben noch Angst vor einem Besuch. Diese soll ihnen genommen werden. 

Der "Musketier-Plan" ist ein erster Versuch, Besucher wieder zurück in die Spielstätten zu locken. Der vertretene Wertekodex lautet dabei: Verantwortung, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Nahbarkeit und Machbarkeit.