Mutmaßlicher Drohbriefschreiber entschuldigt sich im Internet

Der 18-jährige Schüler, der im März mehrfach Amokdrohungen gegen das Rudolf-Hildebrand-Gymnasium in Markleeberg gerichtet haben soll, hat sich über Facebook für die Drohbriefe entschuldigt.

In dem sozialen Netzwerk veröffentlichte er ein Schreiben, in dem er die Taten mit schulischer Überforderung und schlechten Noten begründete. Mit den Drohungen gegen die Schule wollte er verhindern, dass seine Eltern Kontakt zu den Lehrern aufnehmen. Er hätte jedoch nie vorgehabt, jemanden zu verletzen.

Der Teenager hat inzwischen laut Polizei ein umfassendes Geständnis abgelegt. Gegen ihn wird nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.