Mutprobe bestanden

Die internationale Skisprunganlage in Zschopau stand am vergangen Wochenende ganz im Zeichen der Skiadler.

Die Aktiven des Radsportvereins Chemnitz, allesamt gestandene Männer die sonst auf der Straße oder der Bahn zu Hause sind, stürzten sich todesmutig von der kleinen Schanze. Weiten von dreieinhalb Metern bis in den zweistelligen Bereich waren keine Seltenheit.

Überschattet wurde der 6.Radfahrer-Springer-Cup in diesem Jahr erneut durch viele, viele Stürze. Zum Glück passierte nichts Schlimmeres. Einige der Springer mutierten allerdings von Skiadlern zu Suppenhühnern. Am Ende reichte es für Sven Lohse nur zum zweiten Platz.

Interview: Sven Lohse – Zweiter Radfahrer-Springer-Cup 2010

Sieger wurde mit unglaublichen elfeinhalb Metern Falk Leuchner. Vor dem entscheidenden Stechen wurden die Latten noch einmal kräftig mit Spülmittel präpariert.

Interview: Falk Leuchner – Sieger Radfahrer-Springer-Cup 2010

Auch die vielen Fans an der Schanze hatten ihren Spaß und feuerten die Springer kräftig an. Und die Aktiven selbst nahmen es auch nicht so bierernst. Der ehemalige Weltklasse-Athlet Ulf Findeisen fungierte übrigens als Kampfrichter und zollte allen Springern großen Respekt.

Interview: Ulf Findeisen – Silbermedaille Nordische Ski-WM 1984

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