Myrthe Schoot neuer DSC-Kapitän

Die Niederländerin Myrthe Schoot übernimmt das Kapitänsamt bei den Volleyballerinnen vom Dresdner SC. Ihre Stellvertreterin Katharina Schwabe fällt jedoch für den Rest der Saison aus. Sie hat sich einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen. +++

Mit der Niederländerin Myrthe Schoot und Stellvertreterin Katharina Schwabe hat der Deutsche Meister ein neues Duo für das Kapitänsamt gefunden. Diese erfreuliche Nachricht trübt jedoch ein schwerer Schock, den Mannschaft, Trainer und Verein hinnehmen müssen. Außenangreiferin Katharina Schwabe hat sich einen ausgeprägten Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. „Das ist ein schrecklicher Verlust für unsere Mannschaft. Volleyballerisch ist Katharina eine unserer komplettesten Spielerinnen. Zudem ist sie auch aus emotionaler Sicht für uns extrem wichtig“, erklärt Trainer Alexander Waibl.

Noch steht nicht fest, ob die 21-Jährige sich einer Operation unterziehen muss oder die Verletzung konservativ behandelt wird. Die Angreiferin, die bei den ersten Siegen gegen Allianz MTV Stuttgart und beim SC Potsdam insgesamt 36 Punkte beigesteuert hatte, war am Sonntag auf dem Weg zum Training eine Treppe hinunter gestürzt. Eigentlich sollte der Mittwoch ein freudiger Tag für sie werden, denn für sie war die Rolle des Spielkapitäns vorgesehen. „Sie hat eine enorme persönliche Entwicklung genommen. Ich traue ihr zu, diese Verantwortung zu übernehmen. Zudem kommt sie aus unserem eigenen Nachwuchs, kennt das Umfeld bestens“, erklärt Alexander Waibl.

Mit Myrthe Schoot übernimmt eine Niederländerin das Kapitänsamt beim DSC. Da sie jedoch als Libera auf dem Feld diese Rolle nicht übernehmen darf, muss ein Spielkapitän bestimmt werden. Nach dem Ausfall von Katharina Schwabe besteht jedoch keine Eile, eine neue Spielerin dafür zu bestimmen. Der Trainer kann dies vor jeder Partie kurzfristig entscheiden. „Myrthe spielt seit drei Jahren bei uns und kennt den Verein bestens. Mit ihren 26 Jahren hat sie die meiste Erfahrung im Leben und auch auf dem Volleyballfeld. Natürlich war ein wichtiger Faktor, dass sie Deutsch spricht und über einen gefestigten Charakter verfügt, der es ihr erlaubt, dieses Amt auszuführen, ohne dass ihre eigene sportliche Leistung darunter leidet“, begründet Alexander Waibl seine Wahl.

Quelle: DSC 1898 Volleyball GmbH