Nach 38 Jahren Olympia in Dresden

Die Olympischen Spiele im Schach werden im kommenden Jahr vom 12. bis zum 25. November in Dresden stattfinden.

Langsam aber sicher nehmen die Vorbereitungen Gestalt an. Was aber bleibt ist die Finanzierungslücke von 1,9 Millionen Euro. 

Genau in einem Jahr fällt der Startschuss für die Schacholympiade im Dresdner Congresszentrum. Nach 38 Jahren wird es damit wieder eine Schacholympiade in Deutschland geben. Rund vier Millionen Euro wird das sportliche Großereignis kosten. Davon fallen allein zwei Millionen auf den Posten der Unterbringung aller Beteiligten. Noch fehlen der Stadt Dresden 1,9 Millionen Euro, um den Finanzierungsplan zu komplettieren.
Deshalb wird es am Donnerstag aller Wahrscheinlichkeit nach einen Stadtratsbeschluss geben, der die Lücke von 1,9 Millionen vorerst schließen soll. Denn ohne die Absicherung der Finanzen wird es keine Vertragsunterzeichnung mit dem Weltschachverband FIDE am kommenden Freitag in der Türkei geben.

Bereits 700.000 Euro sind durch Sponsoren gesichert. Ganz vorne dabei ist die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die den Löwenanteil trägt. Bis zum kommenden Jahr, soll der auch der restliche Betrag durch Sponsoren finanziert werden.

150 Nationen werden erwartet. Jeweils vier Spieler werden im Schweizer System in elf Runden gegeneinander antreten. Wer für Deutschland spielen wird, ist indess noch unklar. Alle Spiele sollen live im Internet übertragen werden. Bis zu 1000 Zuschauer werden täglich im ICC erwartet. Der Kartenvorvkauf soll noch in diesem Jahr starten, so Sportbürgermeister Winfried Lehmann. Mit einer 90 minütigen Show, soll die Schacholympiade am 12. November eröffnet werden.

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