Nach Bekanntwerden von Kürzungen für ZVNL: Stadt Leipzig besorgt über drohende Folgen

Auch in der Messestadt werden die Pläne im sächsischen Haushaltsentwurf 2013/2014 hinsichtlich der Kürzungen für den Schienenpersonalverkehr kritisch betrachtet. Die Verwaltung sieht es als dringlich an, die drohenden Finanzlücke zu schließen. +++

„Jetzt, wo nun endlich der City-Tunnel fertig gestellt wird, im ersten Jahr nur mit einem Teil der angedachten Züge durch den City-Tunnel zu fahren, kann doch nicht Ziel sächsischer Verkehrspolitik sein. Die beabsichtigte Kürzung widerspricht unserer Meinung nach auch dem von der Landesregierung erklärten Ziel, die ländlichen Regionen zu stützen. Wir hoffen daher, dass die Finanzierungslücke im Jahr 2014 doch noch geschlossen werden kann.“, sagte Baubürgermeister und gleichzeitig stellvertrender  Vorstandsvorsitzender der ZVNL, Martin zur Nedden (SPD).

Schon 2011 sah sich der ZVNL aufgrund der einschneidenden Kürzungen des Freistaats im Doppelhaushalt 2011/2012 gezwungen, unter anderem die Linie S1 Leipzig-Grünau vorübergehend abzubestellen und andere Verkehrsverbindungen auszudünnen bzw. zusammen zu fassen.