Nach Brand in Grünau: Ergebnisse liegen vor

Die Obduktion des 62-jährigen Mannes, der am Mittwoch bei Löscharbeiten in Grünau gefunden wurde, ist abgeschlossen. Es deutet alles darauf hin, dass der Mann einen Suizid begangen hat. +++

Am frühen Mittwochabend schlugen meterhohe Flammen aus einem Reihenhaus im Eisenberger Ring in Grünau. Die herangerufene Feuerwehr fand in einer Laube im Garten des Hauses einen Toten – den 62-jährigen Familienvater und Hausbesitzer.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Leipzig hat die rechtsmedizinische Untersuchung nun ergeben, dass der Mann höchstwahrscheinlich einen Suizid begangen hat. Er starb an einer Schussverletzung.

Weiterhin haben die Ermittlungen nach der Brandursache, laut Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz, ergeben dass eine brandbeschleunigende Flüssigkeit im Haus verteilt worden war. Auch in diesem Fall deutet alles darauf hin, dass der 62-jährige Hausherr dies in Abwesenheit seiner Familie gemacht hat.

Es gibt nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung bezüglich des Brandes oder der Todesursache.

Zur Zeit ermittelt die Kriminalpolizei die Vollständigkeit der Waffen des 62-Jährigen. Er war Sportschütze und zum Besitz von Waffen berechtigt. Auch die Ermittlungen nach den Beweggründen der Tat dauern an.