Nach dem Flammeninferno: Elaskon nimmt die Produktion wieder auf

Nach dem Brand am Wochenende nimmt der Spezial- Schmierstoffhersteller Elaskon heute die Produktion wieder auf.

 „Wir haben Glück im Unglück, dass wir weiter produzieren können“, so Inhaber Karl Schwald. „Gerade für unsere Korrosionsschutzmittel haben wir momentan volle Auftragsbücher, und auch im Export der Drahtseilschmierstoffe müssen wir langfristige Verträge erfüllen.“  

In der Dresdner Traditionsfirma waren am Samstagmorgen  aus bisher ungeklärter Ursache Kanistergebinde im Freilager in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Schadenshöhe wird derzeit noch bestimmt. „Dank des schnellen und sehr umsichtigen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden“, erklärt Karl Schwald. „Unsere Labors und die Produktionsanlagen wurden nicht beschädigt.“  

Die ELASKON Sachsen ist ein mittelständisches Unternehmen, das Spezialschmierstoffe, Korrosionsschutzstoffe sowie Formen- und Trennmittel herstellt. Auf dem Gebiet der Drahtseilschmierstoffe behauptet sich der Nischenproduzent  aus Dresden seit Jahrzehnten als Weltmarktführer. Zweites Standbein ist die Produktion der zu DDR-Zeiten bekannten Pflegeprodukte für Korrosionsschutz und Hohlraumkonservierung von Fahrzeugen, die seit einigen Jahren wieder stark nachgefragt werden. Elaskon blickt auf eine über 80jährige Firmengeschichte zurück und beschäftigt 60 Mitarbeiter.

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