Nach Explosion – Mieter vor Gericht

Leipzig – Nach der schweren Explosion eines Mietshauses im Leipziger Barcleyweg im vergangenen Jahr wird der mutmaßliche Verursacher nun zur Rechenschaft gezogen. Der Mann soll aus Geldgier gehandelt haben.

 

 

Vor dem Landgericht Leipzig hat der Prozess gegen einen 29-jährigen Mann begonnen. Er soll im Oktober vergangenen Jahres seine Wohnung in Meusdorf in die Luft gesprengt haben, um das Geld von der Versicherung zu kassieren. Ihm werden unter anderem versuchter Mord sowie schwere Brandstiftung vorgeworfen. Der Angeklagte, der selbst Mieter in dem Haus war, soll in seiner Wohnung zehn bis zwanzig Liter Benzin verschüttet und angezündet haben. Bei der anschließenden Explosion waren mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Eine Frau war in Panik aus dem Fenster gesprungen. Ein Urteil wird für den 15. Juni erwartet. Der Angeklagte schweigt bis jetzt zu den Vorwürfen.

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