Nach Flammeninferno in Lokschuppen – Historische Bahnen zerstört

Die Suche nach Spuren in dem ausgebrannten Lokschuppen in Leipzig-Volksmarsdorf läuft auf Hochtouren. Jetzt allerdings schon traurige Gewissheit: Die historischen Bahnen, die dort abgestellt waren, sind größtenteils zerstört. +++

+++ KLEINANZEIGEN bei Leipzig Fernsehen +++

Am Montagnachmittag kämpften die Kameraden der Leipziger Feuerwehr gegen meterhohe Flammen in einem Lokschuppen unweit vom Hauptbahnhof. Die Personenwaggons in dem Gebäude hatten Feuer gefangen und waren zum Teil komplett ausgbrannt.

Die Kameraden waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um der Flammen Herr zu werden. Die angrenzende Brücke und die Hermann-Liebmann-Straße wurden abgeriegelt. Der Verkehr wurde großflächig umgeleitet. Nach mehreren Stunden konnte der Brand gelöscht werden. Bei der weiteren Untersuchung hatte die Feuerwehr noch nach Glutnestern gesucht.

Am Dienstag haben die Ermittler nun mit der Spurensuche begonnen. Laut Medienberichten soll es sich um Brandstiftung handeln. Jemand habe die Scheibe eines abgestellten Waggons eingeschlagen und einen Brandsatz hineingeworfen. Die Flammen griffen unmittelbar auf den Lokschuppen über. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, der Bahnbetrieb war von dem Feuer ebenfalls nicht beeinträchtigt worden.

Ersten Angaben zufolge beträgt der Sachschaden weit über 100.000 Euro.

Alle Informationen zum Brand erfuhr LF-Reporter Tobias Meier vom Sprecher der Bundespolizeiinspektion Jens Damrau (im Video).

Und das schreiben die anderen:

Leipziger Volkszeitung online: Feuer im Lokschuppen

Bild Leipzig online: Feuer-Hölle Hauptbahnhof!

Radio Leipzig online: Ermittlungen nach Großbrand auf dem Bahngelände