Nach „Hammer-Attacke“ im Jobcenter nun Haftbefehl gegen Angreifer

Opfer lebensbedrohlich verletzt. Beschuldigte legt Geständnis ab. Täter bereits 2012 wegen Pfeffersprayangriff zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt wurden. +++

Gegen einen Leipziger (34) wurde am 22. Mai ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Wie LEIPZIG FERNSEHEN berichtete suchte der Täter am 21.05.2013 gegen 09.30 Uhr aus Verärgerung über einen vorhergehenden Bescheid seine Sachbearbeiterin (52) im Jobcenter Leipzig auf. Mit einem mitgebrachten Hammer schlug er mehrfach auf Kopf und Oberkörper des Opfers ein.

Das Opfer wurde durch die Tat schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Der Beschuldigte hat ein umfangreiches Geständnis abgelegt.

Der Mann ist bereits wegen eines Pfeffersprayangriffs Anfang 2010 auf einen anderen Mitarbeiter der ARGE Leipzig wegen gefährlicher Körperverletzung durch das Amtsgericht Leipzig 2012 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Ermittlungen dauern an.