Nach PETA-Protesten: Dresdner SemperOpernball sagt Elefantenparade ab

Nach heftigen Protesten von Tierschützern wurde der Einsatz dreier Elefanten im Rahmen der morgen stattfindenden Eröffnungsfeierlichkeiten abgesagt. +++

 

PETA Deutschland e.V. begrüßt die Entscheidung der Organisatoren und dankt Herrn Hans-Joachim Frey für die tier- und menschenfreundliche Entscheidung. Die Tierrechtsorganisation hatte im Vorfeld an die Entscheidungsträger appelliert, die Elefanten nicht einzusetzen und auf zahlreiche Unfälle mit Elefanten sowie die erhebliche Tierschutz-Problematik verwiesen.

Eine für Morgenmittag an der Semperoper geplante PETA-Protestaktion im Vorfeld der Parade wird nun nicht stattfinden. Protestaktionen während der Eröffnungsfeier, welche die Elefanten oder die Besucher gefährdet hätten, waren von PETA zu keinem Zeitpunkt geplant.   „Ein toller Erfolg für die Tiere! Die Entscheidung der Verantwortlichen ist ein klares Signal für die Zirkusbranche – die tierquälerische Zurschaustellung von Elefanten ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. 

In immer mehr Ländern und deutschen Städten wird der Einsatz von Elefanten für Showvorstellungen verboten, weil die Dressur systembedingt mit Gewalt und Zwang verbunden ist. Zudem sind auch Zuschauer gefährdet: Seit 1980 wurden im Rahmen von Zirkus- und Show-Veranstaltungen in Europa und den USA 52 Menschen durch Elefanten getötet und über 140 verletzt.

International anerkannte Elefantenexperten wie Dr. Fred Kurt und Dr. Cynthia Moss sowie Behörden wie das zuständige thüringische Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit vertreten die Meinung, dass Elefanten stets mit Gewalt und Zwang zu Show-Vorführungen gezwungen werden.

Quelle: PETA Deutschland e.V.

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