Nachdenken über Toleranz

Chemnitz- Am Donnerstag, den 26. September laden die Volkshochschule und die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung zu einem Gesprächsabend über das Thema Toleranz ins TIETZ ein. Zu Beginn wird es eine allgemeine Einführung zum Begriff Toleranz geben.

In einer Diskussionsrunde werden anhand konkreter Beispiele weitere Fragen thematisiert. Darunter fallen solche wie beispielsweise „Wie gehen wir mit Andersdenkenden um, wie mit Extremisten?“, „Welchen Stil der Kommunikation verlangt Toleranz?“, „Wie viel Offenheit verkraftet unsere Demokratie, was bedroht sie?“ .

Dabei wird betrachtet, wo die Grenzen der individuellen und gesellschaftlichen Toleranz liegen und welche Ursachen sie haben. Der Toleranzbegriff wird in ein allgemeines Schema von Meinung, Verhalten und Reaktion eingeordnet. Vor allem der tolerante Umgang von Menschen miteinander ist ein wichtiger Grundwert einer demokratischen Gesellschaft.

Toleranz erweist sich kurzfristig als wertvoller Puffer für den sozialen Frieden. Langfristig gesehen, kann zu viel Toleranz aber auch zur Verschärfung von Problemen, zu Handelsunfähigkeit und zu Politikverdrossenheit führen. Das Gespräch findet im Kursraum 4.07 statt und der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Volkshochschule Chemnitz und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen der Reihe „Kontrovers vor Ort“. Informationen und Anmeldung unter der 0371/ 488 4343 oder online unter der Website der Volkshochschule.