Nachgefragt: Deshalb sind die Wettervorhersagen diesen Sommer so ungenau

Leipzig – In den letzten Wochen sorgte das wechselhafte Wetter dafür, dass sich die Sachsen entweder mal eben an den See gelegt haben oder blitzschnell Unterschlupf während eines Schauers suchen mussten. 

Beständig jedenfalls war das Wetter in den seltensten Fällen. Selbst bei den verschiedenen Vorhersagen herrschte nicht immer Einigkeit. Laut Wetter-App wird es sonnig, aber der Wetterdienst meldet Gewitter und Regengüsse. Aber warum treffen die Vorhersagen nicht immer zu?

Schauer und Gewitter niemals örtlich genau vorhersehbar

Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst bestätigt das Empfinden vieler Sachsen, entgegnet aber auch: „Wenn man für den aktuellen Tag liest, dass Schauer und Gewitter erwartet werden, dann trifft das natürlich nicht jeden, sondern vielleicht nur 15 oder 20 Prozent der Sachsen.“

Wenn das Smartphone mal was anderes sagt, als der Wetterdienst im Internet, muss also nicht zwingend eine Aussage davon falsch sein.
Durch einen Simulator wird das Wetter der letzten Tage oder Wochen gemessen und daraus das Wetter der kommenden Tage errechnet.
Also den Regenschirm am besten immer in der Tasche haben.
Doch trotz der vorhergesagten Unwetter bleibt die Hoffnung, dass sich die Sonne in manchen Regionen Sachsens durchsetzt und das Unwetter vorbeizieht. Aber wie gesagt, Beständigkeit sieht anders aus.