Nachtskaten am 3. Juni fällt aus

Verwaltung widerruft die schriftliche Erlaubnis für das freitägliche Nachtskaten zum 33. Evangelischen Kirchentag – Am Donnerstag (3. Juni) wird das Nachtskaten in der Dresdner Innenstadt ausfallen. +++

Jeden Freitag rollen tausende Menschen beim Dresdner Nachtskaten mit Genehmigung der Landeshauptstadt Dresden und der Polizeidirektion Dresden durch die Stadt. Dies sollte auch zum Kirchentag am 3. Juni 2011 so sein. Unter anderen sollte mit den Teilnehmern des Kirchentages ein neuer Teilnehmerrekord für unsere Stadt aufgestellt werden, doch daraus wird nun nichts. Die Landeshauptstadt Dresden hat nun die erteilte Genehmigung zum Kirchentag widerrufen!

Die Geschäftsführung des Kirchentages und der Verein Dresden skatet e. V. hatten sich gemeinsam für die freitägliche Nachtskate-Fahrt am 3. Juni durch unsere Stadt beworben. Gemeinsam wollte man mit den Gästen des Kirchentages durch „die Nacht“ skaten und damit u. a. auch präsentieren, dass unsere Stadt jung und dynamisch ist und sich Jung und Alt gemeinsam sportlich betätigen. Dazu erhielt der Förderverein Dresden skatet e.V. die schriftliche Genehmigung seitens der Landeshauptstadt Dresden. Für diesen besonderen Abend ist sogar der Polizeipräsident von Sachsen, Herr Merbitz unserer Einladung gefolgt und wollte gemeinsam mit den Teilnehmern und Kirchentagsgästen des Dresdner Nachtskatens durch die Straßen von Elbflorenz rollen. Hiervon wurde auch die Presse in Kenntnis gesetzt, welche hierüber bereits berichtete. Nach umfangreichen Vorbereitungen folgte nun für alle überraschend das Aus!

Der Förderverein Dresden skatet e.V. als Veranstalter hat dafür kein Verständnis! „Zum jährlichen Stadtfest, wo sich ca. 500.000 Besucher in unserer Stadt befinden, sind wir immer auf Skates unterwegs. Zum Kirchentag werden 100.000 Gäste erwartet – da soll es nicht gehen?!“ wundert sich auch Nachtskaten-Sprecherin und Initiatorin Barbara Lässig und Vorsitzender Dresden skatet e. V. Matteo Böhme.  „Uns war und ist als Veranstalter sehr bewusst, dass wir hätten eine „angepasste“ veränderte Strecke fahren müssen. Uns war auch klar, dass wir bestimmte Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Wofür wir allerding keine Worte finden ist, dass wir schroff wieder ausgeladen wurden, ohne dass sich jemand mit uns unterhalten hat.“, so Lässig weiter.

Der Förderverein Dresden skatet e.V. hofft nun, dass die Landeshauptstadt Dresden diese grenzwertige Entscheidung noch einmal überdenkt. Denn weit über die Landesgrenzen hinaus ist das Dresdner Nachtskaten eine respektierte und anerkannte Veranstaltung, die für ein sportliches, friedliches und gästefreundliches Dresden steht. Wann, wenn nicht zum internationalen Kirchentag, wo hunderttausende Menschen unsere Stadt besuchen, kann man für diese Ideale besser Werbung machen?

Quelle: Förderverein Dresden skatet e.V.

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