Nächster Halt: Dresden-Bischofsplatz

Am Sonntag geht Dresdens neueste S-Bahn-Station „Bischofsplatz“ in Betrieb. Für alle Nachbarn und zukünftigen Fahrgäste findet am 9. April am Bischofsplatz ein kleines Bürgerfest anlässlich der Eröffnung statt.

An diesem Wochenende geht ein großes Bahn-Bau-Projekt zu Ende. „Mit der neuen Station Dresden Bischofsplatz und der Inbetriebnahme der S-Bahn-Gleise zwischen Dresden und Coswig schließt die Deutsche Bahn am Sonntag den S-Bahn-Ausbau zwischen Pirna, Dresden und Meißen ab“, sagte Stephan Naue, Leiter des Marktgebiets Sachsen bei DB Regio Südost. „Vorher bitten wir unsere Fahrgäste noch einmal um Geduld.“ Für die nötigen Umstellungen zum Start der neuen Infrastruktur sind ab heute Mittag bis Sonntag viele Gleise gesperrt. Züge werden durch Busse ersetzt oder umgeleitet.

„Mit dem neuen S-Bahnhof sind die Hechtviertel und die Äußere Neustadt direkt an das S-Bahn-Netz angebunden“, betonte Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Gemeinsam mit Vertretern aus dem Dresdner Stadtrat, der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) besichtigte er heute den neuen Haltepunkt. „Damit kommen Pendler und Gäste aus der Region schnell zum Arbeiten oder Feiern in das Viertel, die Neustädter ohne weite Wege in die Sächsische Schweiz oder nach Meißen.“ Für alle Nachbarn und zukünftigen Fahrgäste findet am 9. April am Bischofsplatz ein kleines Bürgerfest anlässlich der Eröffnung statt.

Aller guten Dinge sind drei: Nach Dresden Freiberger Straße und Meißen Altstadt geht am Sonntag der neue Haltepunkt Bischofsplatz für die S-Bahn ans Netz. „Wir rechnen mittelfristig mit rund 2900 Fahrgästen, die hier an den Werktagen ein- oder aussteigen“, sagte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Neben den vielen Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern der Neustadt, die von dem Haltepunkt profitieren ermöglicht der Halt auch einen kurzen Weg in die Straßenbahnlinie 13. Mit dieser Verbindung bieten wir ganz neue Wege durch die Stadt.“

Der neue Haltepunkt ist mit einem Aufzug ausgestattet. „“ Um die Umsteigewege kurz zu halten, liegt der Halt in einer engen Kurve. Dadurch ist der Spalt zwischen Wagen und Bahnsteig größer als gewöhnlich“, erläuterte Heiko Klaffenbach, Leiter des Bahnhofsmanagements Dresden bei DB Station & Service. „Die neuen Kundenbetreuer können mobilitätseingeschränkten Reisenden beim ein- und Ausstieg behilflich sein. Im Steuerwagen steht zudem bei Bedarf die Überfahrbrücke zur Verfügung“, ergänzte Naue. Darüber hinaus können die Fahrgäste auch den Mobilitätsservice der S-Bahn-Dresden in Anspruch nehmen, bei dem sie ihre fahrt tagsüber 30 Minuten vorher anmelden können. Nach Einbindung der neuen Infrastruktur in das Elektronische Stellwerk Dresden, geht der Halt zusammen mit den neuen Stationen in Dresden-Pieschen und Dresden-Trachau am Sonntagnachmittag in Betrieb.

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe GmbH