Naturwissenschaftliche Schätze im Japanischen Palais

Die neue Ausstellung „Senckenbergs verborge Schätze“ zeigt einen Blick auf ausgewählte Stücke der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben. +++

Senckenberg – World of Biodiversity. Hinter diesem Claim verbirgt sich eine Welt moderner Naturforschung. Kaum eine andere Institution, ob national oder international, erfüllt ein so umfassendes Wissenschafts- und Bildungsprogramm.

Über 750 Mitarbeiter, davon ca. 250 Wissenschaftler, beschäftigen sich an neun Standorten mit dem zentralen Ziel, die Geobiodiversität und damit den Aufbau und das Leben auf unserem Planeten zu erforschen, zu schützen und dauerhaft zu bewahren.

Der Senckenberg-Verbund vereinigt in seinen Sammlungen in Frankfurt, Dresden, Görlitz, Weimar, Wilhelmshaven nahezu 38,5 Millionen naturhistorische und naturwissenschaftliche Sammlungsstücke.

Diese Wanderausstellung erlaubt einen einmaligen Blick auf ausgewählteStücke dieser Sammlungen, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben. Eindrucksvolle Großfotografien, vielleicht mit einem Augenzwinkern betrachtet, zeigen die Vielfalt der Sammlungsobjekte von funkelnden Mineralen über versteinerte Pflanzen und Tiere hin zu heute lebenden Pflanzen und Tieren. Miteinander arrangiert erzählen sie Geschichten.

Erstmalig wird die Gläserne Seegurke des berühmten Glasbläsers Leopold Blaschka der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Pfeilstorch erzählt von seiner abenteuerlichen Reise aus Afrika, mit der erstmals der Vogelzug nachgewiesen werden konnte. Fossile Überreste des Vorderfußes eines Flusspferdes zeugen vom Leben vor vielen Millionen Jahren.

Diese und andere, teilweise skurril anmutende Originalobjekte werden gemeinsam mit ästhetischen Fotografien in der Ausstellung eindrucksvoll präsentiert. Darüber hinaus werden Einblicke auf die im Senckenberg-Verbund arbeitenden Institute und deren standortübergreifender Forschung gewährt.

Quelle: Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden