Naturwissenschaftlichen Phänomen auf der Spur – Experimentieren, Staunen und Forschen

Schulverwaltungsamt und Bildungsagentur Leipzig hatten Schulen und Kooperationspartner am Dienstag zu einer Veranstaltung in das Technikzentrum GaraGe gGmbH eingeladen. Unter dem Titel „Naturwissenschaftlichen Phänomen auf der Spur – Experimentieren, Staunen und Forschen an Schulen mit Ganztagsangeboten“ erwarteten die Teilnehmer Vorträge, Workshops und Erfahrungsaustausche sowie ein Markt der Möglichkeiten, auf dem sich namhafte Vereine und Institutionen mit ihren Angeboten präsentieren.

Diese Veranstaltung war die inzwischen 15. ihrer Art, aber die erste zum MINT-Bereich. MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). An vielen Leipziger Schulen mit Ganztagsangeboten (GTA) finden außerhalb des regulären Unterrichts Arbeitsgemeinschaften und Projekte im MINT-Bereich statt. Dabei gehen die Schüler Fragen nach wie: Warum sind Seifenblasen nicht eckig? Wieso fliegt ein Ballon? Warum wird ein Hühnerei beim Erhitzen hart? Wie funktioniert eine Solarzelle?

Werden naturwissenschaftliche Fächer interessant vermittelt und kann noch selbst ausprobiert werden, dann können sie ihren eher unliebsamen Platz im schulischen Fächerkanon verlieren.
„Kinder sind von Natur aus neugierig. Die Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen stillt diesen Wissensdurst und vermittelt Schülern wertvolle Kenntnisse, nützliche Fähigkeiten, ein besseres Verständnis der Welt sowie Kompetenzen für Problemlösungen und wissenschaftliches Arbeiten,“ sagt Dr. Siegfried Haller, der Leiter des Jugendamtes und amtierender Leiter des Schulverwaltungsamtes.

Seit nunmehr sechs Jahren unterstützen Stadt Leipzig und Bildungsagentur die Leipziger Schulen mit Ganztagsangeboten durch Beratung, Hilfe bei der Antragstellung, Förderung nachhaltiger Kooperationen und Organisation thematischer Erfahrungsaustausche.