Negativpreis für Oberbürgermeister – Schleudersachse 2018 geht nach Dresden

Dresden - Der Bund der Steuerzahler Sachsen hat den „Schleudersachse“, den Negativpreis des sächsischen Steuerzahlerbundes für den "Verschwendungsmeister 2018“, vergeben. Die Kandidaten wurden in den sächsischen Medien und auf der Internetseite www.steuerzahler-sachsen.de unter der Rubrik "Umfrage" der Öffentlichkeit vorgestellt und sind dort weiterhin nachzulesen.

Der „Schleudersachse 2018“ geht an Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. 44,53 Prozent der 2387 Umfrageteilnehmer gaben dem Dresdner Stadtoberhaupt wegen dessen Reisefreudigkeit ihre Stimme.

Auf Platz 2 (16,63 %)  landet Staatsministerin Petra Köpping. Laut www.steuerzahler-sachsen.de geschieht dies "für eine Imagekampagne, die den sächsischen Steuerzahler über die bekannten 3.284,50 EUR hinaus insgesamt 16.422 EUR für fünf Anzeigen gekostet haben dürften".

Aufgrund "leichtsinniger und undurchdachter Personalentscheidungen", so der Bund der Steuerzahler Sachsen, landet auf Platz 3 (13,41 %) der Semperoperintendant von 2013, der noch vor seiner Aktivität in der Semperoper wieder entlassen wurde.