Neonazi-Aufmarsch in Dresden eingeschränkt erlaubt

Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat entschieden: Tausende Neonazis dürfen am Samstag nun doch durch Dresden marschieren.

Das Verbot zum Marsch von der Stadt Dresden sei laut den Richtern am Oberverwaltungsgericht nicht rechtmäßig. Damit bestätigten sie die Entscheidung vom Verwaltungsgericht in erster Instanz.

Allerdings gibt es vom Gericht Auflagen: Lediglich in der Zeit von 12 bis 17 Uhr dürfen die Rechtsextremen durch die sächsische Landeshauptstadt ziehen. Ursprünglich wollten die Neonazis bis 24 Uhr durch Dresden marschieren. Auch darf die Stadt Dresden die Demonstrationsstrecke der Rechtsextremen verlegen und kürzen.

Viele Aktionsbündnisse aus ganz Sachsen und Umgebung rufen zu friedlichen Gegendemonstrationen auf – eine Menschenkette und Sitzblockaden sind unter anderem geplant.

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